Soft Skills

Darauf legen Unternehmen Wert:

Unternehmen sind an reibungslosen Arbeitsprozessen interessiert und viele Projekte können nur im Team umgesetzt werden. Darüber sollten sich Bewerber bewusst sein. Nicht die besten Noten, sondern gute Umgangsformen und
Loyalität spielen bei Einstellungen eine immer größere Rolle. Die sogenannten Sekundärtugenden entwickeln sich zu einem wichtigen Faktor auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zufolge klagen die meisten Firmen nicht über einen Mangel an Bewerbern oder unzureichende Rechenkünste, sondern über mangelnde Leistungsbereitschaft und Motivation. Viele Ausbildungsbetriebe vermissen bei den Schulabgängern Werte, die früher selbstverständlich waren.

„Schlampig, unhöflich, unzuverlässig, unbelehrbar“, so lautet das vernichtende Resümee zahlreicher Unternehmen bei ihrer Suche nach geeigneten Auszubildenden. Hierbei ist von einer regelrechten „Ich-Generation“ die Rede. Die eigenen Interessen stehen im Vordergrund, ständig wird mit dem Smartphone gespielt oder Zigarettenpause gemacht und es wird kein Handstrich zu viel getan. Es heißt schließlich nicht ohne Grund „ Eine Hand wäscht die andere“. Der Arbeitgeber ist eher bereit kurzfristig freizugeben, ein Auge zuzudrücken oder einen Bonus draufzulegen, wenn das Geben und Nehmen auf Gegenseitigkeit beruht und einmal das eigene Ego zum Wohle des Teams oder der Firma zurückgestellt wird. In einer immer komplexeren und vielfach vernetzten Arbeitswelt wird deshalb die Fähigkeit zur sozialen Interaktion zur Schlüsselkompetenz. Für viele Chefs und Ausbilder bilden die sogenannten Soft Skills, die sozialen Kompetenzen, den Ausschlag bei der Auswahl ihrer Lehrlinge. Manche Unternehmen sponsern sogar schon Benimm-Kurse für ihre Azubis.

Hier die wichtigsten Soft Skills:

Kommunikations-, Team- und Kritikfähigkeit, Disziplin, Pflichtbewusstsein,
Ordnungssinn, Gewissenhaftigkeit, Loyalität, und Höflichkeit. Gerade in diesen Bereichen können lernschwache Schüler punkten, denn Leistungsbereitschaft, Disziplin und gute Umgangsformen können schwächere schulische Noten in Teilen ausgleichen. Jeder Unternehmer weiß, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter bilden das Fundament und Kapital einer jeden erfolgreichen Firma.

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