Karrieresprungbrett Lehre

Mit der HWK Schwaben gelingt der Start ins Handwerk

(treu) Eine Ausbildung ist das beste Karrierefundament. Auch wer sich künftig in der Chefetage sieht, sollte in seinem Bereich die Dinge von der Pike auf lernen. Denn nur, wer sich in der Praxis auskennt, weiß später als Abteilungsleiter oder Chefin wie’s läuft. Wer sein Handwerk richtig beherrscht, kann Situationen realistisch einschätzen und dann die richtigen Entscheidungen treffen. Die Karrierechancen im Handwerk sind vielfältig. Egal ob mit QA, mittlerem Schulabschluss oder Abitur eine Berufsausbildung ist immer eine solide Basis. Wer dann noch seine handwerklichen Kenntnisse mit entsprechenden Weiterbildungen oder auch einem Studium erweitert, der kann es ganz nach oben schaffen. Denn im Handwerk sind Leute mit Köpfchen besonders gefragt.

Wie weiß ich, ob Handwerk zu mir passt? Am besten erst einmal die eigenen Talente checken. Wie sieht’s aus mit technischem Verständnis, Kreativität, Geschicklichkeit, Ausdauer und auch Engagement? Was macht mir besonders Spaß, wo liegen meine Interessen? Wer das für sich selbst herausgefunden hat, der sollte sich zuerst einmal in einem Praktikum testen und dann eine fundierte Ausbildung in einem Betrieb absolvieren. Je nach vorheriger Qualifikation kann jeder seinen eigenen Rhythmus und seine Geschwindigkeit bestimmen. Die Ausbildungszeiten sind flexibel und bieten individuelle Spielräume.

Fachverstand ist im Handwerk angesagt! Mit der bestandenen Gesellenprüfung steht dann eine Vielzahl von Möglichkeiten offen. Der Klassiker ist und bleibt der Meisterkurs mit anschließender Meisterprüfung. Da ist Sachverstand und handwerkliches Können genauso gefragt, wie Spaß an betriebswirtschaftlichen Vorgängen. Denn schließlich ist die Meisterprüfung die Eintrittskarte in die handwerkliche Selbständigkeit. Das ist etwas für Typen, die keinen Stillstand vertragen und dynamisch immer auf der Höhe der Zeit sind. Als Betriebsleiter, aber auch als selbständige Unternehmerin, bietet das Handwerk hochinteressante berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Nach der Ausbildung kann man studieren:
Gesellinnen und Gesellen mit einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung können in ihrem Fachgebiet auch ein Studium antreten. Und zwar ohne vorher noch das Fachabitur oder Abitur machen zu müssen. Wer also nach seiner Ausbildung zum Maurer weiterkommen will, der kann Architektur studieren – und ist dann ein Architekt, der sich auch auf der Baustelle auskennt. Meisterinnen und Meister können in Bayern sogar direkt an die Uni.

Berufsbegleitendes Studium: Eine besondere Möglichkeit bietet eine Kooperation der Handwerkskammer (HWK) mit der Hochschule Augs­burg. Interessierte können neben ihrer Berufstätigkeit ein Bachelorstudium zum Wirtschaftsingenieur aufnehmen. Das Angebot hatte bereits zum Start regen Zulauf. Denn viele wollen oder können ihre berufliche Tätigkeit nicht komplett aufgeben, um in Vollzeit zu studieren. Wer in Mathe und Physik nicht besonders sattelfest ist, der kann die erforderlichen Kenntnisse über einen Vorbereitungslehrgang bei der Handwerkskammer erlangen.

Die unterschiedlichen Seiten des Handwerks:

Die verbindende Seite …   als Fotograf oder Mediengestalter
Die hilfreiche Seite …   als Augenoptiker oder Orthopädiemechaniker
Die erbauliche Seite …   als Maurer oder Metallbauer
Die energievolle Seite …   als Elektroniker oder SHK-Anlagenmechaniker
Die mobile Seite …   als Kfz-Mechatroniker oder Bootsbauer
Die formvollendete Seite …   als Glasbläser oder Vergolder
Die genüssliche Seite …   als Fleischer oder Konditor
Die modische Seite …   als Maßschneider oder Goldschmied
Die gestalterische Seite …   als Schreiner oder Graveur

Die Handwerkskammer für Schwaben
steht dabei mit Rat und Tat zur Seite:

Kontakt HWK Schwaben: (0821) 3259-0
oder info(at)hwk-schwaben.de
Mehr Infos im Internet: www.hwk-schwaben.de




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