Abschlussprüfung

Fit durch die Abschlussprüfung

Auch wenn man sich als Schüler bereits während der Schulzeit auf den eigenen Berufseinstieg und das verdiente Geld freut, steht davor noch eine Hürde an, die es zu meistern gilt: die Abschlussprüfung. Von den meisten gefürchtet, ist es danach dennoch ein tolles Gefühl, einen weiteren Meilenstein im Leben hinter sich gebracht zu haben. Vor der Freude steht allerdings erst die richtige Vorbereitung auf dem Plan, um die Schulzeit auch erfolgreich zu beenden und sich mit dem Abschlusszeugnis dann bei Arbeitgebern bewerben zu können. Konzentriert und clever lernen, sich gesund ernähren, viel trinken und sich in den Lernpausen ausreichend bewegen – dann sollte bei den Abschlussprüfungen nichts schief gehen.

Tipps für effektives Lernen:

1. Früh genug beginnen: Wer kennt es nicht – eine Ausrede jagt die nächste, wenn es ums Lernen geht und es werden lieber Dinge mit Freunden unternommen anstatt in die Bücher zu gucken. Doch bei so umfangreichen Prüfungen ist der Stoff zu umfangreich, um erst ein paar Tage vor der Prüfung unter Druck zu geraten und dann panisch mit dem Lernen zu beginnen. Rechtzeitig beginnen lohnt sich doppelt: erstens muss nicht alles auf einmal gepaukt werden und kann in kleine »Lernportionen« pro Tag eingeteilt werden und zweitens bleibt ausreichend Zeit für Wiederholungen.

2. Einen Lernplan erstellen: Bei mehreren Prüfungsfächern geht schnell der Überblick verloren. Welchen Stoff von welchem Fach soll ich wann lernen? In solchen Situationen hilft ein Lernplan, der detailliert auflistet, welche Themen an welchem Tag gelernt werden sollen. Das Abhaken erledigter Themen motiviert zusätzlich.

3. Sich selbst motivieren: Um den Einstieg ins Lernen zu erleichtern, sollte mit leichten Themen begonnen werden. Kleine Lernpakete sorgen zudem dafür, dass das Lernen dennoch abwechslungsreich gestaltet wird. Teile dir deinen Lernstoff so ein, dass du jedes Lernpaket in etwa 30 Minuten bearbeiten kannst, bevor du es auf deinem Lernplan abhakst und dann bei dem nächsten Päckchen an Stoff weitermachst. Durch die gesetzten Haken kannst du deinen Lernfortschritt verfolgen.

4. »Geht nicht« gibt’s nicht: Die Stärken jedes einzelnen sind verschieden. So tut sich der eine leicht beim Sprachen lernen, der andere versteht Mathematik besser. Doch Sätze wie »Das versteh ich eh nie« oder »Das kann ich nicht« solltest du gleich aus deinem Gedächtnis verbannen. Fasse lieber ein erreichbares Ziel ins Visier und verstehe erst einmal das eine Stoffgebiet bevor du das nächste bearbeitest.

5. Alle Sinne ansprechen: Das Lernen klappt leichter, wenn man den Stoff mit verschiedenen Sinnen bearbeitet. Nachdem du also einen Text gelesen hast, kannst du ihn zusätzlich noch schreiben oder mit anderen darüber diskutieren. Denn von dem, was man nur liest und sieht, behält man nur 10 Prozent im Gedächtnis. Wenn man etwas zusätzlich hört, sind es immerhin schon 50 Prozent. Setzt man etwas praktisch um und hört, sieht und diskutiert es zusätzlich noch, kann man sich rund 90 Prozent davon merken.

6. Pausen machen: Von morgens bis abends zu pauken, bringt nichts, denn mit der Zeit lässt die Konzentration immer mehr nach. Plane lieber ausreichend Pausen ein: gehe zwischendrin eine Runde an der frischen Luft Joggen oder Fahrradfahren, denn Bewegung  tut zusätzlich gut.

7. Genug schlafen: Im Schlaf verarbeitet das Gehirn das zuvor erlernte Wissen und setzt das Gelernte im Langzeitgedächtnis fest. Sorge also für ausreichend Schlaf.

8. Angenehme Atmosphäre schaffen: Ein unübersichtlicher und chaotischer Schreibtisch macht nicht gerade Lust, dort die nächsten zwei Stunden zu verbringen. Sorge also für eine angenehme Atmosphäre und eine aufgeräumte Lernumgebung, so dass du dort gerne deine Zeit verbringst.

9. Handy und Fernseher aus: Nur mal kurz die neuen Nachrichten checken oder kurz gucken, was gerade im Fernsehen läuft: die Neugierde ist meist zu groß, dass man die technischen Geräte links liegen lässt. Verbanne also alle Gegenstände oder Geräte, die dich beim Lernen ablenken, aus dem Zimmer. Umso mehr du konzentriert arbeitest, umso schneller kommst du auch voran und hast im Anschluss wieder Zeit für deine Freizeitbeschäftigungen.

10. Hilfe holen: Wenn du merkst, dass du bei deiner Prüfungsvorbereitung trotzdem nicht voran kommst und mit bestimmten Fächern überfordert bist, dann hole dir rechtzeitig Hilfe, entweder bei Nachhilfeinstituten, bei einer Freundin oder den Eltern, die dir den Stoff erklären können.

 

Das Gehirn richtig versorgen

1. Fast-food vermeiden: Fettes Essen und XXL-Portionen liegen wie Blei im Magen. Das bekannte Nachmittagstief lässt die Konzentration schrumpfen und entzieht dem Körper Energie, man wird müde und lustlos. Nicht gerade lernfördernd. Besser sind fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.

2. Ausgewogen ernähren: In  Vollkornprodukten, Kartoffeln, Reis und Nudeln stecken Kohlenhydrate, frisches Obst liefert wiederum Vitamine und Mineralstoffe.

3. »Brainfood« und »Studentenfutter«: Nahrungsmittel wie Blaubeeren, Nüsse und Hülsenfrüchte machen die Menschen zwar nicht klüger, können aber Müdigkeit, Leistungstiefs und Konzentrationsschwäche durch ihre Vitamine und Mineralstoffe vorbeugen. 

4. Viel trinken: am besten Wasser oder ungesüßten Tee oder Saftschorlen.

5. Kaffee als Fitmacher: Koffein hat eine anregende Wirkung und hilft die Müdigkeit zumindest kurzfristig zu überwinden. Zudem wird die Speicherfähigkeit des Gehirns erhöht. Doch Kaffee lieber in Maßen statt in Massen konsumieren, denn zu viel Koffein kann auch Nebenwirkungen haben.




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