Körpersprache

Körpersprache

Die meisten Kandidaten scheitern im Vorstellungsgespräch nicht an den fachlichen Qualifikationen sondern an nonverbalen Signalen. Die Qualifikation ist in der Bewerbung und dem Lebenslauf belegt worden und hat damit zur Einladung  geführt. Viele Kandidaten scheitern aufgrund ihrer Soft Skills und den nonverbalen Signalen. Personal- und Ausbildungsleiter entwickeln während des Vorstellungsgespräches das Gefühl, dass der Bewerber vielleicht doch nicht ins Team bzw. ins Unternehmen passt.

Viele Personalentscheidungen festigen sich innerhalb der ersten beiden Minuten. Vom ersten Eindruck wird kaum noch abgerückt. Die Körpersprache besitzt hierbei eine überdurchschnittliche hohe Bedeutung.

Drei typische Fehler sollten Sie vermeiden:

Gesten, die Unsicherheit zeigen. Verkrampfte Schultern und ein unsicherer Gang, fehlender Blickkontakt, fehlendes Lächeln – all das verrät Nervosität und Unsicherheit. Mit dem Image des aufstrebenden Dynamikers ist es dann schnell vorbei.

Gesten, die Dominanz zeigen. Die Mimik spielt dabei eine große Rolle: hochgezogene Augenbrauen, gespitzte Lippen oder ein nach oben geneigter Kopf, sollten unbedingt vermieden werden. Das wirkt arrogant!

Gesten, die Verlegenheit zeigen. Aufgepasst auch bei den Händen. Die gelten als das Aushängeschild einer Person. Viele, noch dazu hektische Mikro-Gesten, wie Nase kratzen, Haare streichen, an den Ringen spielen, können Ihren ersten Eindruck entwerten. Reiben sich Bewerber regelmäßig am Ringfinger, beweisen sie wenig Stressresitenz. Und tatsächlich werden solche Kleinigkeiten fast immer registriert.

Doch das gilt nicht nur während des Vorstellungsgesprächs. Noch kurz vor Schluss können Sie den bis dahin guten Eindruck wieder zerstören. Deswegen gilt auch zum Abschied: Reichen Sie erneut dem anderen die Hand, blicken Sie ihm dabei wieder in die Augen und verabschieden Sie sich mit einem selbstbewussten »Auf Wiedersehen«, das Sie auch so meinen. Jetzt nicht nochmal   das Labern anfangen, sondern mit einem Gewinnerlächeln abtreten. Danach verlassen Sie aufrecht und unter anhaltender Körperspannung  das Unternehmensgelände und freuen sich über ein gutes Vorstellungsgespräch.




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