BAB

Den Kontostand mit  ”BAB” aufpolieren

Wenn sich Studenten unterhalten, fällt oft das Wort BAföG – die finanzielle Unterstützung, die mittlerweile rund ein Viertel aller Studenten beziehen. Was nur die wenigsten wissen: auch für Azubis gibt es eine solche Förderungsmaßnahme, das BAB, kurz für Berufsausbildungsbeihilfe. Nur, kommt am Ende wirklich was dabei rum? Und kann jeder Azubi BAB beziehen? Grundsätzlich kann BAB nur für die erste (betriebliche oder außerbetriebliche) Berufsausbildung beantragt werden, sobald der Ausbildungsvertrag unterzeichnet wurde. Aber Achtung: Der Zuschuss gilt nur für Azubis, die während der Ausbildung von Zuhause ausziehen. Außer du bist über 18 Jahre alt und verheiratet oder hast bereits ein Kind, dann hast du auch die Möglichkeit finanzielle Unterstützung für deine Ausbildung zu erhalten.

Wie auch beim BAföG, wird erst genau geprüft, wie viel BAB dir eigentlich zusteht – dabei spielt auch eine Rolle, ob dir das Geld für deinen Lebensunterhalt wie Essen, Fahrtkosten etc. nicht auch anderweitig bereit gestellt werden kann. Zur Errechnung wird dann dein eigenes Einkommen, das Einkommen deiner Eltern und – falls vorhanden – das Einkommen deines Ehepartners angerechnet. Wurde die finanzielle Unterstützung von der zuständigen Stelle dann zugesichert, erhältst du für die komplette Dauer deiner Ausbildung das Geld.Eine zweite Möglichkeit ist, ebenso wie Studenten BAföG zu beziehen und dir finanziell unter die Arme greifen zu lassen. Im Gegensatz zu BAB handelt es sich bei BAfäG aber nur um geliehenes Geld, das nach der Ausbildung wieder in Raten zurückgezahlt werden muss. Azubis beziehen BAföG allerdings nur selten, was vor allem daran liegt, dass BAföG nur für schulische Ausbildungen gilt, an denen kein Betrieb beteiligt ist.

Ob und in welchem Umfang ihr BAB-berechtig seid, könnt ihr online kontrollieren:
www.babrechner.arbeitsagentur.de




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