Ab(i) in die Ausbildung!

Das Abi in der Tasche und ab ins Studium – dieser Weg scheint klar. Eine Ausbildung wird aber auch für Abiturienten immer interessanter: Denn in einer Ausbildung verdient man nicht nur gleich sein eigenes Geld, man muss sich auch nicht in überfüllte Hörsäle zwängen – und Studiengebühren fallen ebenfalls weg! Außerdem bedeutet ein Studium nicht zwingend, dass man hinterher die große Karriere macht. So bieten viele Betriebe und Berufsschulen sogenannte Zusatzqualifikationen, wie Sprach- und Computerkurse mit den entsprechenden Zertifikaten. Zum anderen bietet die IHK eine große Bandbreite an möglichen Weiterbildungen an, mit denen der Azubi nach seinem Abschluss noch weiter auf der Karriereleiter klettern kann: Besonders beliebt sind etwa die Weiterbildungen zum Fachwirt bei kaufmännischen Berufen, zum Meister bei handwerklichen Berufen und zum Techniker bei technischen Berufen.

In den Bereichen IT, Logistik, Tourismus, Wirtschaft und Finanzen, Forschung und Technik, Recht und Medien hat sich das Abi als Ausbildungsvoraussetzung als besonders zukunftstauglich herausgestellt. Wer hoch hinaus will, braucht auch für die Ausbildung Abitur: Die Ausbildung zum Pilot oder Fluglotsen kann zum Beispiel nur von Abiturienten absolviert werden. Weitere Berufe sind Handels- oder Betriebsassistent, Assistent für Informatik, Industrietechnologe, Informatiker und der Journalist.

Mit Engagement und Leistungsbereitschaft schafft man es auch als ehemaliger Azubi bis an die Spitze: Werner Wennig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayer AG, startete seine Karriere mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Merke: Eine Karriere fängt erst nach der Ausbildung an!



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